Margreth Rinderknecht in den Kantonsrat


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Tierschutz gegen Nutztierhaltung

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Der Tierschutz kämpft gegen die Nutztierhaltung

Der Tierschutz, allen voran dessen Geschäftsführer, kämpft unentwegt gegen die Nutztierhaltung in der Schweiz. Weil die Kommissionen des Parlamentes vorschlagen, die Beschränkung der Höchstbestände zu streichen, malen die Tierschützer das Bild von Tierfabriken und Massentierhaltung an die Wand. Sie vergessen, dass in der Schweiz eines der strengsten Tierschutzgesetze eingehalten wird: für das Tierwohl ist also gesorgt. Wir Bauernfamilien halten uns an Gewässerschutzvorschriften und an die Luftreinhalteverordnung, wir nehmen Düngungseinschränkungen in Kauf und pflegen Öko- und Naturschutzflächen – ach ja, und so „ganz nebenbei“ produzieren wir noch gesunde Lebensmittel, auch Fleisch, Milch und Eier.

Die Produktionsbedingungen in der Schweiz sind von allen Seiten stark reglementiert: viele Vorschriften überschneiden sich, doppelt und dreifach genäht hält besser!

Auch wenn die „Beschränkung der Höchstbestände“ gestrichen wird, können keine Tierfabriken gebaut werden, wenigstens bei uns nicht. In der EU gibt es Betriebe, die so viele Hühner halten, wie auf allen Schweizer Betrieben zusammen gehalten werden.

Manchmal denke ich, die Tierschützer leben in einer anderen Zeit, sie trauern den Zeiten nach, als man die Hühner im Winter in die Stube nahm und die Kuh in der Küche molk - „Stubenhaltung von Nutztieren“. Leider geht das heute nicht mehr, wegen der hygienischen Vorschriften, wegen des Lebensmittelgesetzes und wegen der Feinstaubbelastung in geschlossenen Räumen.

Margreth Rinderknecht, Wallisellen


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