Margreth Rinderknecht in den Kantonsrat


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Socken geben warm!

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Socken geben warm!

In der Adventszeit werden die Erträge aus unendlich vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit landauf landab an Märkten und Bazaren angeboten - und zum Glück auch verkauft

Gestrickte Socken sind ein Dauerbrenner. Es gibt sie klassisch grau, weiss oder schwarz, Ton- in- Ton gemustert oder farbig geringelt, die einen sind aus Wolle, andere aus Baumwolle, die einen sind dick und warm, andere fein und mit Spezialgarn liebevoll verziert oder alternativ mit separaten Zehenfächern . Es gibt Socken mit langem Rohr oder mit kurzem; solche für Kinder, Frauen und Männer. Das Angebot ist riesigen und je länger je mehr gilt: Handgestrickte Socken sind Kunstwerke. Das nötige Fachwissen ist das eine, die Zeit, die es braucht, sie zu stricken ist das andere. Eine Kollegin aus Trogen hat während der Zugsfahrt an die Sitzungen in Bern auf dem Hin- und Rückweg genau eine Socke für Ihren Werner gestrickt – acht Stunden für ein Paar, und natürlich alles auswendig: Rohr, Ferse, Käppli, Rist- und Schlussabnehmen!

Meistens kommt der Erlös aus Sockenverkäufen wohltätigen Institutionen zu Gute, denn der Arbeitsaufwand kann sowieso nicht mit dem Verkaufspreis gedeckt werden. Finanziell rentiert es nicht, thermisch schon, denn handgestrickte Socken geben zweimal warm: dem Sockenträger - und den Menschen, welche die Spenden bekommen.

Margreth Rinderknecht aus Wallisellen ist freie TA- Mitarbeiterin und gehört zur Generation, die noch Socken stricken kann.



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