Margreth Rinderknecht in den Kantonsrat


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Mobilität für Wasser

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Mobilität für Wasser

Nestlé macht Millionengewinne mit dem weltweiten Verkauf von Wasser. Jetzt wollen auch Schweizer Grossverteiler in diesen Handel einsteigen und Wasser in die USA exportieren. Eigentlich finde ich es eine Zumutung, dass Nahrungsmittel- Multis unser Wasser verkaufen. Wasser gehört doch allen! Man könnt doch damit bei uns Gemüse anbauen – aber das geht ja nicht, weil das bei uns eh zu teuer ist. Der globalisierte Markt und die uneingeschränkte Mobilität haben auch das einfache Wasser aufgesaugt.

Wie viele schwören doch auf französisches oder italienisches Wasser; andere trinken es murrend, wenn’s im Restaurant kein Einheimisches gibt. Ein Glas Hahnenburger? „Sie, das wird schwierg!"

Wir kaufen Gemüse aus allen Ecken dieser Erde, so auch aus dem Süden Spaniens. Dort ist jahrzehntelang intensiv Gemüse und nichts anderes angebaut worden. Der Grundwasserspiegel sank und sank aber das knackig, frische Gemüse kommt weiter per Kühlcamion zu uns.

Aber jetzt herrscht dort, in Almeria, Wasserknappheit. Per Lastwagen wird entsalztes Meerwasser von der Nordküste über die ganze iberische Halbinsel herangefahren, auch für die Produktion von Gemüse: Wir bekommen saftige, pralle Tomaten und Peperonis aus Spanien und können unser Wasser nach Amerika exportieren.


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