Margreth Rinderknecht in den Kantonsrat


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Jedem seinen Park

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Jedem seinen Park

Der Bund verteilt Gelder für Park- Projekte in entlegenen Tälern, aber auch bei uns im Unterland ist Parkitis spürbar.

Allerdings sind die Vorstellungen von Parks hierzulande anders und oft kontrovers:

Sollen sie auch Raum für Botellons bieten? Dann empfiehlt sich Rasen eher nicht - wegen der Scherben - dafür alle 5 Meter ein grosser, massiver Abfallbehälter, vielleicht ein wenig gepolstert, falls die Akteure sich unter Alkoholeinfluss ein bisschen schubsen. Auch eine so genannte Kotzecke sollte man einrichten, umsäumt von duftenden Rosen und Lavendel.

Andere möchten einen Park, damit die Kinder darin tschutten können, denn auf der Wiese – sprich Rasen - in der Überbauung dürfen sie nicht, weil der Bauherr nicht mir Kindern gerechnet hat.

Und dann sind noch jene die einen lauschigen Park mit See möchten. Auch das ist heute kein Problem: Bagger holen, Loch ausheben, mit Trinkwasser füllen. Dann könnte man auch noch ein paar grosse, alte Bäume setzen? Technisch ist das meistens kein Problem, der Lastwagen und das Pflanzloch müssen einfach gross genug sein. Klar, rein theoretisch könnte man auch einen jungen Baum setzt, der würde auch eher anwachsen. Aber dann müsste man sooo lange warten, bis der Baum gewachsen ist. Und den lauschigen Park möchte man doch jetzt, subito.


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