Margreth Rinderknecht in den Kantonsrat


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Glattrenaturierung

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Ressourcenschutz geht zu Lasten der Landwirtschaftlichen Produktionsflächen.

Von allen Seiten werden Massnahmen getroffen, damit die Fruchtfolgeflächen - die Produktionsflächen in der Landwirtschaft – weiter zurückgehen. Nicht nur für den Bau von Verkehrswegen, von Wohn- und Dienstleistungsräumen braucht es Land, sondern auch für die Schaffung von speziellen Erholungsräumen, etwa für Golfplätze; und für den viel gerühmte Ressourcenschutz stellt die Gesellschaft und die Verwaltung Forderungen, droht gar mit Land- Enteignungen.

Vielen Flussläufen entlang wird Landwirtschaftlich genutztes Land in Naturschutzflächen umgewandelt: Wenn es um Hochwasserschutz geht, kann ja niemand dagegen sein!

Im Unterland will der Kanton die Glatt renaturieren und in Rümlang und Oberglatt gut 80 ha Landwirtschaftsland der „Natur zurückgeben“, das heisst die natürlich gewachsene Humusschicht soll abgetragen werden und die Glatt soll sich durch ein gebautes Kiesbett schlängen. Die Qualität des Bodens wird schlecht geredet und der Hochwasserschutz gepriesen; andere behaupten, es brauche in dieser Gegend keinen mäandernden Flusslauf, weil Hochwasser gar kein Problem sei.

Auch wenn die renaturierten Flächen vielleicht später teilweise für den nächsten Flughafenausbau gebraucht werden, ziehen die Naturschützer mit dem Flughafen am gleichen Strick – gegen die bewirtschaftenden Bauern, gegen den Erhalt der Fruchtfolgeflächen.

Klar, es ist ja das Jahr der Biodiversität!

Die Verbände werden nicht müde, uns Bauernfamilien weiszumachen, dass wir eine ausgeräumt Landschaft hätten, dass ein wogendes Weizenfeld eine wüstenähnliche Monokultur sei, dass man Bäume der Vögel wegen pflanzen müsse und dass Wiesen der Artenvielfalt dienen sollten und nicht als Futterlieferanten für Fleisch- und Milchproduzierende Kühe.

Margreth Rinderknecht, Wallisellen

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